4.Ligaspieltag der Rheinlandliga
Der vierte und letzte Wettkampftag der Rheinlandliga am 8. Februar 2026 beim TuS GW Holten 1900 war für den Solinger SC ein Tag voller Spannung, Emotionen und Teamgeist. Es war der Moment, in dem sich eine ganze Saison entscheiden sollte – und unsere Mannschaft war bereit.
Der Wettkampftag begann konzentriert und mutig. Im ersten Match setzte der SSC direkt ein Zeichen und gewann gegen BoSV Baesweiler 1987 mit 6:4. Ein enger Auftakt, der zeigte: Wir können mithalten. Direkt danach folgte ein echtes Ausrufezeichen – ein souveräner 6:0-Erfolg gegen die Stommelner Bogenschützen, bei dem die Mannschaft ihre Stabilität eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Im dritten Duell des Tages wartete mit TG Konz 1885 der spätere Tabellenführer. Trotz starker Passen und guter Abstimmung musste sich der SSC mit 2:6 geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis klar klingt, zeigte dieses Match, dass Solingen auch gegen die Spitze der Liga konkurrenzfähig ist.
Im weiteren Verlauf folgten wichtige Begegnungen: Gegen BSG Aachen 1 erkämpfte sich das Team ein leistungsgerechtes 5:5-Unentschieden. Gegen Batavieren Aachen musste man sich knapp geschlagen geben. Gegen BS Wilhelm Tell Düsseldorf gelang ein starker 6:2-Sieg.
Vor dem letzten Match war die Anspannung deutlich spürbar, denn der SSC lag punktgleich mit dem Gastgeber TuS GW Holten 1900, sodass zur Sicherung des fünften Tabellenplatzes mindestens ein Unentschieden erforderlich war – entsprechend entwickelte sich dieses Duell nicht nur zum letzten Wettkampf der Saison, sondern auch zum emotionalen Höhepunkt, der schließlich in einem hart erkämpften 6:4-Sieg für den SSC mündete.
Am Ende dieses intensiven Tages stand somit ein verdienter fünfter Tabellenplatz – und damit der sichere Klassenerhalt in der Rheinlandliga.
Mannschaftsleistung im Mittelpunkt
Unsere Ligamannschaft bestand aus Andreas Arendt, Holger Hummitzsch, Malte Schäfer, Thorsten Vogel, Jana Dittrich, Katja Müller, Bernd Küller und Sebastian Langer. Geschossen wird in der Liga immer mit drei Personen pro Match – doch Erfolg entsteht durch mehr als nur die Pfeile an der Linie.
Es wurde viel gewechselt: Holger Hummitzsch kam in zwei Matches zum Einsatz, Andreas Arendt schoss vier, ebenso Thorsten Vogel und Katja Müller. Eine feste Konstante war Jana Dittrich, die alle sieben Matches bestritt und damit eine tragende Rolle im Team einnahm. Auch die nicht eingesetzten Schützen waren jederzeit präsent – als Coach in der Box, als taktische Unterstützung oder als aufbauender Gesprächspartner zwischen den Matches.
Dieser Tag hat gezeigt, was den Solinger SC ausmacht: Zusammenhalt, Vertrauen und der Wille, füreinander einzustehen. Der Klassenerhalt ist das Ergebnis einer echten Teamleistung – darauf können wir stolz sein.
